Betriebserkundung in der Tischlerei – wo gehobelt wird, da fallen Späne
Ganz nach dem Motto “ wo gehobelt wird, da fallen Späne“ durften unsere Projekt Schüler einen Nachmittag lang in den traditionellen Beruf eines Tischlers eintauchen. Schon der warme Duft von Holz, der uns beim öffnen der Werkstatttür empfing, war ein echtes Erlebnis.
Unsere Schüler lernten verschiedene Werkzeuge kennen und erfuhren zum Beispiel, dass japanische Sägen nur auf Zug arbeiten. Sie bekamen gezeigt, wie man richtig sägt, wie Hölzer verleimt werden, um sanfte Rundungen zu formen und welches Werkzeug für welche Arbeit am besten geeignet ist.
Besonders spannend war das Fühlen und Begreifen der unterschiedlichen Holzarten: von poliertem Holz bis hin zu den vielfältigen Farbtönen und Maserungen – die Natur zeigt hier ihre ganze Vielfalt und Schönheit.
Als krönenden Abschluss durften die Schüler unter Anleitung des Tischlermeisters, selbst einen Hobel und Rundhobel zur Hand nehmen und ausprobieren. Ganz im Sinne des alten Handwerkersprichwortes: wo gehobelt wird, da fallen Späne. Dieses Sprichwort erinnert uns daran, dass bei jeder Arbeit ,bei jedem Prozess Veränderungen statt finden – und dabei auch unvermeidlich Spuren oder Verluste entstehen.
Wir bedanken uns für den inspirierenden Einblick, in ein Handwerk voller Tradition, das mit viel Gefühl und Können verbunden ist.
die Praxisberatung
